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an Angela Merkel

Offene Briefe
Erik Kothny                                                             81925 München, den 08.09.2015
                                                                                   kothny@hotmail.de
Offener Brief                                                    

Frau
Dr. Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin aller Muslime und Nichtgläubigen in Deutschland.

Mit einer grossen Geste haben Sie fast einer Million Flüchtlingen aus Kriegsgebieten einen Hafen der Geborgenheit in Deutschland angeboten. Das hat Ihnen überwiegend Bewunderung in der Welt eingebracht. Ob diese generelle Willkommensgeste richtig war, wird die Geschichte zeigen.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft schwappt den Ankömmlingen entgegen. Es gibt aber auch kritische Worte; wie die des ungarischen Bischofs von Szeged-Csanád, László Kiss-Rigó, der sagte: „Das sind keine Flüchtlinge. Das ist eine Invasion. Sie kommen hierher und rufen 'Allahu Akbar' ….. 1.)

Wegen der vielen Muslime unter den Flüchtlingen ist auch der Zentralrat der Muslime in Deutschland gefordert. In einem Interview mit „DIE WELT“ beschreibt der Vorsitzende des Zentralrats Aiman Mazyek die Herausforderungen, wie den respektvollen Umgang mit … Nichtgläubigen 2).

Diese Aussage ist, trotz aller gutgemeinten Ratschläge von Mazyek, für mich eine schallende Ohrfeige. Der Zentralrat fordert zwar Respekt, teilt aber Deutschland in Muslime und „Kuffär“.

Damit Sie mich nicht in die „rechtspopulistische“ Ecke stellen, eine Anmerkung zu meiner Person: Ich habe zwei südostasiatische Kinder adoptiert, wovon einer für Deutschland zwei Olympiamedaillen gewann, vom Bundespräsidenten mit dem silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet wurde und nach dem Tsunami mit Deutschen Spendengeldern ein Dorf der unterprivilegierten "Seezigeuner" in Thailand aufbaute – ohne Ansehen von Religion oder ethnischer Zugehörigkeit. Beide Kinder habe ich ihren buddhistischen Glauben belassen. Ich selbst glaube, dass Gott so gross und unendlich ist, dass er keiner menschengemachter Religion bedarf. Aber das gibt anderen nicht das Recht, Andersgläubige als Nichtgläubige abzustempeln – und die Millionen Christen in Deutschland schon gar nicht. Wo bleibt der Respekt Nicht-Muslimen gegenüber?

Da Sie, Frau Bundeskanzlerin, den Islam als zu Deutschland gehörig bezeichnen, sollten Sie klare Worte gegenüber Herrn Mazyek bezüglich der Aufteilung Deutschlands in Muslime und Nichtgläubige finden.

Mit freundlichen Grüssen,
Erik Kothny

1.) http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/fluechtlinge-in-ungarn-bischof-widerspricht-papst-franziskus-a-1051858.html
2.) http://www.welt.de/politik/deutschland/article146090865/Arabisch-gepraegter-Islam-wird-kuenftig-sichtbarer.html
Impressum:
Erik Kothny. 131/9, Moo 5, Soi 12, Naklua Rd, Banglamung, Chonburi 20150, Thailand,
                                                     kothny@hotmail.de, +66 851519163
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