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an DEUTSCHE WELLE

Offene Briefe
Erik Kothny                                                        81925 München, den 8. November 2015
Journalist                                                                    


An den
Belehrungsresistenten*) Chefredakteur
der Nachrichten der Deutschen Welle offener Brief
via. E-Mail
Info ARD und ZDF, Akademie für Publizistik HH, dpa


Dies ist nun mein dritter oder vierter Brief an den belehrungsresistenten*) Nachrichten -Chefredakteur der Deutschen Welle. Daher bin ich auch in meiner Wortwahl etwas provokativer als normal.

Ich hatte Ihnen geschrieben, dass ich von einer öffentlich rechtlichen Fernsehanstalt erwarte, dass sie sich in ihrem Nachrichtenteil darauf beschränken soll, reine Fakten zu verarbeiten. Leider werden Organisationen wie Pegida oder AfD erst nur mündlich, jetzt sogar schriftlich mit dem Prädikat „rechtspopulistisch“ versehen. Mit dieser Wertung verlassen Sie den klassischen Nachrichtenstil, der sich laut Akademie für Publizistik ausschlisslich mit harten Fakten beschäftigen muss. Die Meinung der Redaktion hat in Nachrichten nichts verloren.

Dazu will ich ein Beispiel sauberer  journalistischen Nachrichtenstils anführen. Als ich ein junger Mann war, wurde die Organisation von Baader und Meinhof als „Gruppe“ bezeichnet, obwohl man im Volksmund von Bande sprach. Jeder konnte sich anhand von Fakten (Morde etc) ein Bild über diese Gruppe machen. Es bedurfte keiner redaktionellen Bevormundung (oder wie sie sagen „Orientierungshilfe“). Der Nachrichtenkonsument konnte sich aus den Fakten seine Meinung bilden.

Heute wird ihm ein einseitiges Bild vorgekaut. Nicht zum ersten mal wurde in der DW-Nachrichtensendung vom 7. November 2015 von einer rechtspopulistischen AfD-Demo berichtet, im Bild indess waren nur sittsame und friedliche Bürger zu sehen. Wenn sie schon keine Kameraleute haben, die dieses rechtspopulistische dokumentieren, dann sollten sie auch die persönliche Wertung des Moderators unterlassen.

Es ist billig (jetzt werte ich einmal) sich gegen rechtspopulistischen Dumpfbacken profilieren zu wollen, versuchen Sie es doch bitte mit einer sauberen historischen Aufarbeitung über das Leben von Mohammed. Aber da haben Sie Schiss, dass Ihnen was passiert, wenn sie Fakten ans Licht bringen, die den islamischen Heilsbringer als pädophilen Frauenheld, Lügner, Räuber, Sklavenhändler, Mörder und Kriegsverbrecher darstellen müssten, zumindest seine historische Rolle hinterfragen und unter Umständen zu dem Schluss kommen, dass es den Mohammed, wie ihn die Moslems verehren vielleicht gar nicht gegeben hat.

Mit freundlichen Grüssen.

Erik Kothny
Journalist

Impressum:
Erik Kothny. 131/9, Moo 5, Soi 12, Naklua Rd, Banglamung, Chonburi 20150, Thailand,
                                                     kothny@hotmail.de, +66 851519163
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